Clubmeister 2015

Tobias Hense und Christina Winkler sind Clubmeister

Einer der sportlichen Höhepunkte des Jahres ist die Clubmeisterschaft im Golfclub Peine-Edemissen. Am letzten Augustwochenende maßen die Damen und Herren ihre Kräfte im Kampf um den Titel, am 1. Septemberwochenende ging es bei den Senioren und Seniorinnen, den Supersenioren/innen und den Jugendlichen weiter im Wettkampf um die ersten Plätze auf dem Treppchen.

Drei Runden waren zu bewältigen bei den Damen und den Herren, zwei am ersten Spieltag, eine am zweiten Spieltag. Das Wetter spielte mit, zumindest am ersten Spieltag bei nahezu Windstille und strahlend blauem Himmel und Temperaturen von knapp unter 30 Grad. Die 33 Grad am zweiten Spieltag waren daher eher grenzwertig, wenn auch Spielführer Uli Meier die Temperatur lediglich als „ein bisschen warm“ bezeichnete. Er habe versucht, „einen fairen Golfplatz zu stecken“, sagte er, und dankte besonders den Greenkeepern für ihren unermüdlichen Einsatz um eine gepflegte Anlage.

Trotz der Parallelveranstaltung, dem Europa-Schützenfest in Peine, hatten sich 59 Golfer zum Wettbewerb angemeldet, 43 Männer und 16 Frauen. Damit war Head-Pro und Spielleiter Meier zufrieden. Insgesamt gab es 15 Unterspielungen, davon lediglich eine bei den Damen. Christina Winkler spielte in Runde eins die beste Turnierrunde in diesem Jahr und knackte mit 73 Bruttoschlägen den Platz. Sie lag souverän mit 227 Gesamtschlägen vor Beate Kahlert (264) und Martina Wrede (280). Wrede hatte in der dritten Runde Pech am vorletzten Loch, der Bahn 17, wo sie ihren Ball in den Bunker schlug und ihn von dort nicht auf das Grün bekam. Bei den Herren war es „so spannend, wie lange nicht mehr“, wie Uli Meier es ausdrückte.

Tobias Hense siegte mit 243 Gesamtschlägen vor Maximilian Edeler (248) und Dirk Ehlert (249). Hense hatte Probleme in der zweiten Runde, wo er „den Platz nicht nur in der vollen Breite, sondern auch in der Höhe ausgenutzt hat“, wie Meier bei der Siegerehrung sagte. Er berappelte sich jedoch und spielte die letzten zehn Bahnen drei unter Par und wurde damit zum siebenten Mal hintereinander Clubmeister.

„Ich bin noch sprachlos, was mir da passiert ist“, sagte er dann auch kurz und knapp nach der Siegerehrung, und dankte seinen Flightpartnern und der Gastronomie.


Kortenackers rocken den Golfclub
Dreifachsieg bei den Clubmeisterschaften

Während die Teilnehmer der Clubmeisterschaften der Damen und Herren an letzten Augustwochenende unter der Hitze stöhnten, waren die Spieler der übrigen Meisterschaften nur eine Woche später in strömendem Regen und Sturm unterwegs. Wasserschlacht folgt Hitzeschlacht, war dann auch das geflügelte Wort. Und somit sind die eingespielten Ergebnisse auch in keiner Weise mit denen der Damen und Herren zu vergleichen, zu unterschiedlich waren die Bedingungen.

„Gestern dachte ich, schlimmer kann es nicht kommen, doch es kam schlimmer“, sagte dann auch einer der Teilnehmer, als er triefend in das Clubhaus kam. Und Präsident Wolfhard Träue zeigte „Respekt, dass nahezu alle durchgehalten haben“. Besonders den Kleinen zollte er Bewunderung. Zweimal waren sie auf der Runde gefragt worden, ob sie abbrechen möchten, zweimal hätten sie verneint: „Um den Club müssen wir keine Angst haben bei diesem Nachwuchs“, sagte Träue bei der Siegerehrung. Insgesamt beteiligten sich 146 Golfer an der Jagd nach dem besten Platz.

Ausgespielt wurden die Meister bei den Senioren und Seniorinnen, den Supersenioren und Superseniorinnen, den Jungen und Mädchen und den Minis mit Goldabzeichen.

Die Minis mit Goldabzeichen spielten ihre Meisterschaft auf 9 Loch nach Stableford aus. Hier lag Maja Fee Kortenacker mit 16 Punkten auf Platz eins, gefolgt von Lasse Schneidereit (14) und Emma Hense (13).

Bei den Jungen und Mädchen wurde in zwei Runden in zwei aufeinander folgenden Tagen gespielt. Es traten allerdings nur zwei Mädchen an: Nina Sophie Kortenacker kam mit 182 Gesamtschlägen auf Rang 1 und hat damit einen ordentlichen Abstand vor ihrer Schwester Greta, Rang 2, die den Platz mit 212 Schlägen bezwang. Bei den Jungen lag Dominique Paul Lange mit 171 Schlägen vorn, vor Patrick Ruhl-Klaar (174) und Hendrik Hentschel (202). Insgesamt waren hier 11 Teilnehmer angetreten.

Die Senioren spielten ebenfalls an zwei aufeinander folgenden Tagen jeweils 18 Loch. 37 Männer spielten um den Titel, den sich Ingolf Kortenacker mit 177 Schlägen sicherte, gefolgt von Walter Kirchhoff (183) und Heinz-Joachim Ritter (185). 14 Seniorinnen machten sich auf die Runde. Dabei holte sich Tanja Kirchhoff den Titel mit 188 Gesamtschlägen, gefolgt von Christel Bögeholz (189) mit nur einem Schlag Unterschied und Martina Wrede (199).

Die Supersenioren traten zu siebt an zwei Tagen zu jeweils 9 Loch an: Herbert Hauke holte sich den Gesamtsieg mit 94 Schlägen gefolgt von Jan Bialek (96) und Hans-Jürgen Kleb (100). Bei den Superseniorinnen erspielte sich Irene Hauke mit 113 Schlägen den ersten Platz vor Heidrun Weiler (114) und Dorli Lüddecke (115).