Clubmeister 2017

Das sind die neuen Clubmeister

Sie sind die eigentlichen Höhepunkte im Golfclub: Die Turniere um den Clubmeister oder die Clubmeisterin in den verschiedenen Altersklassen. Und hat im Laufe des Jahres ein jeder einmal die Chance, die Nummer Eins in einem Turnier zu werden, wenn nach Stableford gezählt wird, so schaffen es bei den Clubmeisterschaften wirklich nur die Besten, ihren Namen auf der Tafel im Foyer verewigt zu sehen.

Die Turnierserie beginnt mit den Meisterschaften der männlichen Jugend (bis 18 Jahre). Auf zwei mal 18 Loch wird der Meister ausgespielt. Hier gewann Patrick Ruhl-Klaar mit 157 Schlägen vor Paul Hense (163) und Bennet Bluhm (182). In Runde eins hatte Paul Hense noch einen Schlag vor Patrick Ruhl-Klaar gelegen. Dieser lief aber in Runde zwei zu Höchstform auf und ließ mit nur 76 Schlägen Paul Hense am Ende mit einem Vorsprung von sechs Schlägen hinter sich und bestätigte damit sein Ergebnis vom Vorjahr. Die weibliche Jugend (bis 18 Jahre) spielt zwei mal 9 Loch. Hier sicherte sich Maja Fee Kortenacker mit 104 Schlägen ihren Titel aus dem Vorjahr mit einem soliden Vorsprung vor Emma Hense (114) und Jennifer Karge (126).

Weiter bei den „Minis mit Goldabzeichen“, den ganz jungen Golfern bis 12 Jahre. Sie spielten 9 Loch nach Stableford. Hier wurde Jamie Seffer zwar mit 9 Brutto- und 37 Nettopunkten Bruttosieger und hat jetzt ein echtes Handicap von 35,5. Hennes Kurth spielte sich jedoch mit 40 Nettopunkte auf Platz 1 und verwies damit den Vorjahressieger Jamie Seffer auf den zweiten Platz. Patrick Bünning folgte auf Platz 3.

Die Senioren und Seniorinnen (ab 50) spielten jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Tagen 18 Loch. Hier verdrängte Nazir Atassi mit 166 Schlägen den Titelinhaber Ingolf Kortenacker vom Thron (168) und verwies ihn auf Platz 2. Auf den dritten Platz kam Frank Wrede (176). Beate Kahlert holte sich mit 171 Bruttoschlägen bei den Damen den Titel vor Christel Bögeholz (174) und Birgitt Wuttke (192).

Bei den Super-Senioren und -Seniorinnen (ab 65) machte Jürgen Meyer das Rennen mit 183 Bruttoschlägen vor Heinz-Joachim Ritter (185) und Jürgen Kasten (187). Silvia Sandmann schaffte den Sieg bei den Damen mit 195 Brutto vor Ruth Hoyer (206) und Veronika Schulze (207). Auch hier wurden zwei Runden über jeweils 18 Loch gespielt.

30 Jahre alt muss man sein, um bei den Jungsenioren/Innen mitzuspielen. Und in diesem Jahr ging es hier ganz knapp zu, der Titel wurde im Stechen entschieden. Lag in der ersten Runde Carsten Winkler mit 84 Brutto einen Schlag vor Björn Lange, holte dieser am folgenden Tag auf und lag mit einem Schlag (87) vor Carsten Winkler (88). Im Stechen sicherte sich Björn Lange mit 172 Brutto den Titel, gefolgt von Carsten Winkler (172) und Torsten Lauenstein (178). Bei den Damen ging es nicht ganz so dramatisch zu. Zwar lagen auch hier nach dem ersten Tag die Ergebnisse mit drei und 5 Schlägen Unterschied eng beisammen: Hier sicherte sich Silke Ehlert jedoch souverän den Titel mit 170 Brutto vor Maggy Ossada (182) und Beate Hense (188).

Die Königsdisziplin jedoch ist das Spiel um den Titel des Clubmeisters und der Clubmeisterin. Drei Runden an zwei Tagen, also 54 Bahnen zu spielen und dabei knapp 30 Kilometer zu gehen hat derjenige, der um den Titel spielt.

Am Samstag nach der ersten Runde konnte das Ergebnis bei den Männern kaum knapper sein: Patrick Ruhl-Klaar und Felix Ensberg lagen schlaggleich mit jeweils 79 Schlägen vor Tobias Hense (80).  Nach der zweiten Runde hatte sich Tobias Hense mit einer 74iger Runde einen komfortablen Vorsprung erspielt vor Björn Lange (80) und Patrick Ruhl-Klaar (80). Am Sonntag spielte Hense souverän weiter und sicherte sich mit einer 76iger Runde und 230  Gesamtschlägen den Titel vor Felix Ensberg (241) und Stefan Sattler (245).

Bei den Damen lag Christina Winkler von Anfang an mit großem Abstand vorn. Sie hat nach der Babypause in ihre alte Form zurückgefunden und sicherte sich souverän den Titel mit 229 Schlägen vor Wiebke Kleinschmidt (270) und Beate Kahlert (270).

Präsident Wolfhard Träue und dankte bei der Feier zur Siegerehrung besonders denen unter den Golfern, die mitgespielt hatten, obwohl sie keinerlei Chancen auf einen Sieg haben: „Der sportliche Gedanke zählt“, so Träue.