Clubmeister 2016

Das sind die neuen Clubmeister

Sie sind die eigentlichen Höhepunkte im Golfclub: Die Turniere um den Clubmeister oder die Clubmeisterin in den verschiedenen Altersklassen. Und hat im Laufe des Jahres ein jeder einmal die Chance, die Nummer Eins in einem Turnier zu werden, wenn nach Stableford gezählt wird, so schaffen es bei den Clubmeisterschaften wirklich nur die Besten, ihren Namen auf der Tafel im Foyer verewigt zu sehen.

Die Turnierserie beginnt mit den Meisterschaften der weiblichen Jugend (bis 14 Jahre). Auf zwei mal neun Loch wird die Meisterin ausgespielt. Bei nur zwei Teilnehmerinnen gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Maja Fee Kortenacker und Emma Hense, die beide jeweils im ersten Durchgang 61 Bruttoschläge brauchten für die Runde. Nach der zweiten Runde lag Maja Fee Kortenacker mit 117 Schlägen jedoch vor Emma Hense (123) und wurde dadurch Clubmeisterin.

Bei der männlichen Jugend (bis 18 Jahre) ging es über zwei mal 18 Loch. 12 Jungendliche waren hier am Start. Hier siegte Patrick Ruhl-Klaar mit ganz klar mit 157 Bruttoschlägen vor Bennet Bluhm und (178) und Hendrik Hentschel (179).

Weiter bei den „Minis mit Goldabzeichen“, den ganz jungen Golfern bis 12 Jahre. Sie spielten 9 Loch nach Stableford. Hier setzte sich Jamie Seffer mit 14 Nettopunkten als Clubmeister durch vor Adrian Bollmann (11) und Hennes Kurth (8).

Die Senioren (ab 55) und Seniorinnen (ab 50) spielten jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Tagen 18 Loch. Hier verteidigte Ingolf Kortenacker mit 175 Bruttoschlägen seinen Titel vor Ehrenfried Hennies (176) und Uli Jansen (177). Tanja Kirchhoff siegte mit 172 Bruttoschlägen bei den Damen vor Beate Kahlert (181) und Christel Bögeholz (184).

Bei den Super-Senioren und -Seniorinnen (ab 65) machte Bernd Meyer das Rennen mit 177 Bruttoschlägen vor Heinz-Joachim Ritter (178) und Hans-Jürgen Kleb (184). Veronika Schulze schaffte den Sieg bei den Damen mit 201 Brutto vor Ruth Hoyer (209) und Marianne Frieske (213). Auch hier wurden zwei Runden über jeweils 18 Loch gespielt.

35 Jahre alt muss man sein, um bei den Jungsenioren/Innen mitzuspielen. Am angesetzten Wochenende machte den Spielern die extreme Hitze sehr zu schaffen. Trotzdem gab es Ergebnisse, die sich sehen lassen konnten. In zwei Runden à 18 Loch spielte sich Dirk Ehlert mit 165 Brutto an die Spitze, gefolgt von Nils Knoblauch (171) und Björn Lange (171); bei den Damen machte Silke Ehlert das Rennen mit 167 Brutto vor Martina Wrede (195) und Beate Hense (196).

Die Königsdisziplin jedoch ist das Spiel um den Titel des Clubmeisters und der Clubmeisterin. Drei Runden an zwei Tagen, also 54 Bahnen zu spielen und dabei knapp 30 Kilometer zu gehen hat derjenige, der um den Titel spielt (ab 22 Jahre).

Am Samstag, nach zwei gespielten Runden bei bestem Golfwetter konnte das Ergebnis nicht knapper sein: Jan Reineck und Hannes Hauke Kühn lagen schlaggleich bei 155 Bruttoschlägen. Ihnen ganz dicht auf den Fersen war Maximilian Edeler mit 156 Schlägen. Am Sonntag holte Maximilian Edeler auf und setzte sich mit einem Gesamtergebnis von 234 Schlägen klar von Lukas Schaffranietz (239) und Hannes Hauke Kühn (239) ab. Jan Reineck, vorher an der Spitze, musste sich nach einer 87er Runde geschlagen geben und landete nur noch auf Platz 5.

Bei den Damen ging es nicht ganz so eng zu: Silke Ehlert lag nach zwei gespielten Runden mit 176 Schlägen vor Beate Kahlert (178) und Christel Bögeholz (179). Nach dem Turnier am Sonntag hatte sich Beate Kahlert jedoch mit 265 Gesamtschlägen an die Spitze gespielt und ließ Silke Ehlert (270) und Christel Bögeholz (274) klar hinter sich. Beate Kahlert unterbricht eine Serie: Seit 2000 hatte den Titel der Clubmeisterin Christina Winkler inne. Sie macht Babypause.

„Die Schlacht ist geschlagen“, sagte Präsident Wolfhard Träue und dankte bei der Feier zur Siegerehrung besonders denen unter den 136 Golfern, die mitgespielt hatten, obwohl sie keinerlei Chancen auf einen Sieg haben: „Der olympische Gedanke zählt“, so Träue, und er kündigte für das nächste Jahr wieder Veränderungen auf dem Platz an: Die Teiche an der Bahn 17 sollen miteinander verbunden werden, damit wird das Bespielen des Par-3-Lochs noch interessanter.