Kooperation der Golfclubs Peine und Isernhagen

 

Gute Kooperation hängt von den Menschen ab, die zusammenarbeiten. So ist es auch bei der Kooperation zwischen Golfclubs. Und weil wir – die Verantwortlichen des Peiner und des Isernhagener Golfclubs – das wissen, legen wir großen Wert darauf, dass die Menschen zusammenkommen. Wenn man sich gegenseitig von Angesicht zu Angesicht kennt, weiß man erstens, was der andere vielleicht benötigt oder was er zu bieten hat, und zweitens weiß man genau, an wen man sich im Bedarfsfalle wenden muss.

Nach einem ersten „Beschnuppern“ zwischen den Vorständen im Herbst vergangenen Jahres, das im GCI bei leckerem Gänsebraten stattfand, kam es am 24.05.2018 zu einem ausführlichen Treffen in Peine unter Leitung der beiden Präsidenten Wolfhard Träue und Gerd Hundertmark. Daran nahmen nicht nur Vorstandsmitglieder beider Clubs teil, sondern die Greenkeeper beider Seiten nutzten die Gelegenheit sich auszutauschen und zu fachsimpeln. Da ging es um die verschiedenen Grassorten, Bodenbeschaffenheiten, Düngerpläne und um Arbeitsorganisation. Und das war für beide Seiten nützlich. Während bei den Isernhagenern die besondere Gestaltung der Semi-Roughs auf Interesse stieß, mit der man den Arbeitsaufwand beim Mähen reduzieren kann, nahmen die Peiner sehr interessiert die Platzverbesserungsmaßnahmen des GCI zur Kenntnis.

Besonders interessant war die Besichtigung des Maschinenparks in Peine. Christopher Bielke konnte sich dabei einiges vormerken, um in der Zukunft eine Gerätekooperation mit Peine auszubauen. Hier könnte für beide Seiten Nutzen entstehen. Wertvoll – und eine Investition in die Zukunft – war auch der intensive Austausch zwischen GCI-Vize Achim Held und dem Peiner Platzwart Heinz Seffer.

Am Ende des Zusammentreffens, übrigens bei sehr gelungenen Spargelgerichten, waren alle Beteiligten optimistisch. Da wir uns alle miteinander gut verstanden haben, sollte eine sinnvolle Kooperation möglich sein. Wir freuen uns darauf!

 

Viel Platz für Fledermäuse und Bienen

 Golfclub  und Peiner Biologische Arbeitsgemeinschaft planen Naturschutzmaßnahmen 

Sie waren nicht immer Freunde - die Golfer und die Naturschützer. Nun aber planen auf Initiative von Präsident Wolfhard Träue die Peiner Biologische Arbeitsgemeinschaft und unser Club Naturschutzmaßnahmen auf der zwischenzeitlich über 25 Jahre alten Anlage. Unterstützt werden sie dabei vom Heimat- und Archiv-Verein Edemissen, der die historischen Bezüge der Landschaft nordöstlich von Edemissen beisteuert.
Ein erstes Treffen zwischen den Vorständen fand bereits am 25. April dieses Jahres statt. Die verabredete Begehung des Platzes mit den Fachleuten der BioAG folgte am 29. Juni. Nun hat der Vorsitzende der BioAG, Hans-Werner Kuklik, mit Schreiben vom 24. Juli konkrete Maßnahmen vorgeschlagen. In einer ersten Stellungnahme begrüßt Wolfhard Träue die Vorschläge, die allerdings im Vorstand noch besprochen werden müssen.

Es sind einfache Dinge, die da zur Sprache kommen. So könnten an der großen Schutzhütte unter dem Dachunterstand sechs bis acht Fledermauskästen angebracht werden. „Die freie Anflugfläche ist günstig, Kästen könnten gegen Gebühr zur Verfügung gestellt werden“, so Kuklik in seinem Schreiben an den Golfclub. Außerdem schlägt er das Aufstellen von Eichenbalken, die mit Bohrlöchern versehen sind, vor. Die BioAG hat dazu ein Modell entwickelt, welches sich gut mit den hochstämmigen Obstbäumen verträgt, die auf dem Golfplatz gepflanzt wurden. 

Der Rückgang der Bienen ist überall Thema in Europa. Auf dem großen Gelände des Vereins könnten Wände für die Tiere in Fachwerkbauweise aufgestellt werden, um Wildbienenarten ein Zuhause zu bieten. In Ankensen gibt es so etwas bereits. Weiter könnten noch einige Sandbunker als Lebensraum für Sandbienen angelegt werden. Diese Idee hatten die Mitglieder der BioAg spontan, als sie unsere Sandbunker sahen. In der Nähe dieser Hindernisse, die natürlich nicht direkt auf der bespielten Fläche entstehen, könnten Salweiden gepflanzt werden. Diese Bäume werden von den Insekten geliebt.

Begeistert waren die Inspektoren von den Gras- und Wildstauden-Bereichen im Norden des Geländes, die „sehr gut ausgebildet und mit vielen heimischen Wildblütenpflanzungen durchsetzt sind“. Die Hochstaudenbeete im Bereich der ehemaligen Plockhorster Bahnkönnten Lebensraum für die Zauneidechsen werden. Früher befand sich hier ein Habitat für die Tiere, wegen der fortgeschrittenen Bewaldung haben sie sich jedoch zurückgezogen. Sie benötigen offene Graslandschaften mit einzelnen Sandhügeln für die Eiablage.

„Eine oder mehrere Trockenmauern aus Natursteinen in sonnigen Lagen wären außderdem sinnvoll“, so Kuklik, und verweist auf ein Projekt der BioAg, die eine alte Kühlturmtasse auf dem Ilseder Hüttengelände zu einem Kalkmagerrasen-Biotop umgestaltet hat. 

„Für unseren Golfplatz sind das machbare Projekte, zwar arbeitsintensiv, aber nicht all zu teuer“, sagt Träue. „Für die Natur sind das Meilensteine.“ Und der Golfer liebe die Natur.

 

 

 


 

Großer Erfolg beim Tag der offenen Tür.

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Viel Spaß beim Reinschauen!

Euer Golf-Club Peine-Edemissen e.V.


10000 Euro für die Lebenshilfe

90 Golfer spielten für einen guten Zweck

Heidi Blümel vom Vorstand der Lebenshilfe Peine-Burgdorf GmbH musste einmal kurz schlucken, so gerührt war sie, als sie am Ende des Benefiz-Golfturniers im Golfclub Peine-Edemissen den Scheck über 10000 Euro entgegen nahm. Zunächst einmal war sie überwältigt von der großen Summe, zweitens erinnerte sie sich daran, wie sehr die Bewohner der Einrichtung sich gefreut hatten, als sie im vergangenen Jahr zu einem großen Fußballspiel hatten fahren können. „Das ist heute immer noch ein Gesprächsthema“, sagte sie in ihrer kurzen Rede.

In diesem Jahr soll das Geld im Wesentlichen in Fortbildungs-Seminare für die Übungsleiter und Sportverantwortlichen investiert werden. „Diese Mitarbeiter sind über alle Maßen engagiert“, sagte Blümel. Die Gruppen seien unterteilt in vier Sparten: Schwimmen, Fußball, Tanzen und Psychomotorik. Die Gruppen treten auch öffentlich auf und haben, laut Blümel, großen Spaß daran. „Es ist so schön, diese Menschen lachen zu sehen.“

Insgesamt sind in 18 Jahren bei den jährlichen Benefiz-Turnieren schon 70000 Euro an die Lebenshilfe gespendet worden. „Und wir haben ganz viele Projekte mit dem Geld realisieren können“, so das Vorstandsmitglied.

18 Jahre ist es jetzt her, dass unter der Leitung des damaligen Golfclub-Präsidenten Werner Ensberg und Vize-Präsident Horst Salzwedel die Idee entstand, mit einem Benefiz-Turnier Nachbarschaftshilfe zu üben, also die in Sichtweite liegende Einrichtung der Lebenshilfe Peine-Burgdorf zu unterstützen. Vor 15 Jahren konnte der Rotarier Salzwedel außerdem den Rotary-Club Peine überzeugen, bei dem Event mitzumachen, seit nunmehr vier Jahren ist auch Inner-Wheel dabei, in diesem Jahr beteiligte sich die Braunschweiger Privatbank und die Brawo in beträchtlichem Maße, fühlt sich doch Sascha Köckeritz von der Braunschweiger Privatbank mit seinem Handicap von 11,5 dem Golfsport verbunden, während Stefan Honrath von der Brawo sein Talent auf dem Kurzplatz schon mal gesucht, aber noch nicht gefunden hat.

Der Präsident des Golfclubs, Wolfhard Träue, fühlte sich dann auch „reichlich beschenkt“ durch die Sponsoren: „Die schönen Tee-Geschenke, die Rundenverpflegung und das Abendessen, das ist rundum ein gelungenes Turnier“, dankte er bei der Siegerehrung den beiden Banken, die außer den Tee-Geschenken und der Verpflegung auch 4000 Euro gespendet hatten. Somit konnte der gesamte Reinerlös aus den Startgeldern des Turniers in Höhe von 2250 Euro an die Lebenshilfe übergeben werden. Michael Kessler, Präsident des Rotary-Clubs Peine und ebenfalls mit 2250 Euro dabei, sagte: „Das war von vornherein ein gute Idee, aber man muss das dann auch 15 Jahre lang durchhalten.“ Er bezeichnete Salzwedel als „graue Eminenz des Rotary“, der sich in Sachen Berkhöpen engagiere und seine Netzwerke spinne. Und Ulrike Bock, Vizepräsidentin des Inner Wheel, die im kommenden Jahr das Amt der Präsidentin übernehmen wird, übergab eine Spende von 1500 Euro und versprach: „Wir führen das gerne weiter“.

Die Turniersieger:

Sonderwertungen:

Nearest to the line: Conny Fanger und Hubert Sonders.

Nearest to the Pin: Karin Hennies mit 4,70 Metern und Bennet Bluhm mit 0,65 Metern.

Longest Drive: Silke Ehlers und Wolfgang Meyer zu Düttingdorf

 

Bruttosieger: Hendrik Hentschel und Bennet Bluhm mit 73 Bruttoschlägen

 

Netto-Sieger Klasse A:

1. Hendrik Hentschel und Bennet Bluhm mit 60 Nettoschlägen

2. Michael Möller und Jutta Eßer (62)

3. Frank Wrede und Karin Salzwedel (64)

 

Netto Klasse B:

1. Martina Wrede und Martin Braun (64)

2. Andreas und Christina Helmis (64)

3. Jan und Susanne Keutel (65)

 

Netto-Klasse C:

1. Wolfhard Träue und Martina Weidner (56)

2. Dieter und Marie-Kathleen Ammerpohl (64)

3. Eugen und Marita Woldt (66)

 

 


Trolley Service

Hartmut Lucius, im Club besser bekannt als Hardy, ist nicht nur unentwegt mit Platzwart Karl-Heinz Seffer auf der Suche danach, was man im Golfclub und an den Bahnen noch verbessern kann, er kennt sich auch mit Trolleys aller Art aus.

Wer Probleme mit seinem Gepäck hat – Hardy weiß Bescheid: Einfach 0151 501 88 187 anrufen – oder im Sekretariat eine Nachricht hinterlassen. Meistens kann's Hardy richten.